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Unendliche Weiten- Die Besiedelung des Weltalls!

15.11.14

 

Berichte der Kinderuni- Reporter

 

Besiedlung des Weltalls- Eisfrosch kann helfen

Rund 200 Kindern lauschten den interessanten Worten von Prof. Dr. Gerd Küveler der über das aktuelle Thema „Unendliche Weiten – die Besiedlung des Weltalls“ berichtete. Im Rahmen der Kinder Uni Rüsselsheim am 15.11.14 erzählte der Professor, dass die Wissenschaftler nachdenken ob sie eine Siedlung auf der Marsoberfläche bauen können. Auf dem Mars gibt es Wasser aus dem man Sauerstoff und Trinkwasser gewinnen kann.

Bis jetzt gibt es aber noch keine Raumsonde mit der ein Mensch zum Mars reisen kann. Die Probleme kommen da her, dass es unmöglich ist so viel Sauerstoff auf die lange Reise zum Mars mit zu nehmen. Die Wissenschaftler dachten sich, dass man die Astronauten einfrieren kann. Sie haben einen Eisfrosch entdeckt, welcher im Winter einfriert und dabei festgestellt, dass das Herz vom Eisfrosch nicht mehr schlägt. Aber als es Sommer wurde, schlug sein Herz wieder und er lebte weiter. Zur Überraschung der Wissenschaftler konnte sich der Frosch noch an alles was davor passierte erinnern.

Auch auf dem Mond überlegt man eine Forschersiedlung zu bauen, da man von dort bessere Bilder des Sonnensystems aufnehmen kann. Die Forscher können auf der Erde nur ein 10 Quadratmeter großes Teleskop bauen, aber auf dem Mond kann man ein 1000 Quadratmeter großes Teleskop bauen, weil es keine Atmosphäre gibt.

Am Ende zeigten die Kinder großes Interesse an den Quizfragen, welche vom Professor gestellt wurden. Alles in einem war die Vorlesung ein großer Erfolg.

Jan Lukas Kneller und Souleimen Hamili

 

Lernen am Modell

Im Anschluss an die Vorlesung fanden die Workshops statt. Hier wurden Modelle der ISS (Internationale Raumstation) gebastelt.

Die ISS hat verschiedene Teile wie Sonnensegel und Radiatoren. Die Sonnensegel z.B. geben der ISS Strom durch Solarenergie. Hr. Schneider vom Verein Deutscher Ingenieure erklärte, dass die Radiatoren die Klimaanlagen für die Raumstation sind.

Die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt in denen jeweils ca. 25 Kinder waren. Der Workshop Leiter Hr. Truss erklärte den Kindern welche Materialen sie für ihr Modell der ISS benötigen. Zum Beispiel ein Stangenrohr, Bastelwellpappe oder ein Rundholz.

Cedric (10) sagte:“ Es gefällt mir hier sehr gut, denn ich bastle gerne. Deswegen bin ich auch hier reingegangen“.

Lea (10) meinte:“ Es macht mir sehr viel Spaß und es ist sehr interessant. Besonders gefällt mir, dass man die Raumstation ISS nachbauen kann.“

Aaron Gütlich und Florian Christ