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Röntgen- Der Trick mit dem Durchblick!

Kinderuni 18.01.14

 

Vorlesung

 

Was sind Röntgenstrahlen?

Wie kann man in den Körper hinein schauen, ohne ihn aufschneiden zu müssen? Diese Frage stellten sich ca. 130 Kinder im Hörsaal der Kinderuni in Rüsselsheim. Und Prof. Dr. Ulrich Schwanecke beantwortete sie ihnen. Denn dieses Mal ging es um das Thema Röntgen, der Trick mit dem Durchblick. Als erstes fragte Prof. Dr. Ulrich Schwanecke, wer schon weiß, mit welchen Mitteln man in den Körper hinein schauen kann, ohne ihn aufschneiden zu müssen. Die Kinder sammelten Begriffe wie Ultraschall, CT (Computertomographie), MRT und vor allem: Röntgenstrahlen. Zuerst erklärte der Professor, wie der Ultraschall funktioniert. Und das geht so: Am Anfangt schmiert der Arzt ein Gel auf den Bauch, damit der Schallkopf guten Kontakt mit der Haut aufnimmt. Dann legt er den Schallkopf auf den Bauch und man kann in den Bauch sehen. Das macht der Arzt zum Beispiel bei schwangeren Frauen, damit man das Baby sehen kann. Es gibt jedoch noch eine andere Methode, in den Körper hinein zusehen: die Röntgenstrahlen. Das Röntgen heißt Röntgen, weil Wilhelm Conrad Röntgen die Röntgenstrahlen um das Jahr 1895 entdeckt hat. Röntgenstrahlen sind etwas ganz besonderes, da sie nur durch weiche Sachen wie Haut durchgehen. Durch Knochen können sie nur sehr schwer durchgehen. Das ist sehr gut, da man bei Knochenbrüchen genau sehen kann wo er gebrochen ist. Röntgenstrahlen funktionieren jedoch nur, wenn man eine Lichtquelle hat. Röntgenstrahlen sind ungesund für den Körper. Deshalb sollte man nicht so oft geröntgt werden. Um jedoch von allen Seiten den Körper oder das Skelett eines Menschen zu sehen, haben Alan M. Cormach und Sir Godfrey N. Hounsfield die Computertomographie erfunden. Das erste Bild wurde im Jahre 1968 gemacht und es zeigte das Gehirn einer Kuh. Da man auf diesem Bild noch nicht allzu viel erkennen konnte, wurde 1976 ein sehr gutes Bild entwickelt, dass das Gehirn eines Menschen zeigte. Das Bild war so fortschrittlich, dass sogar Ärzte damit arbeiten konnten. Das CT wird in einer Röhre gemacht, die sich ganz schnell dreht. So können Bilder gemacht werden, die man aus jedem Blickwinkel betrachten kann. Am Ende der Vorlesung gab es einen großen Applaus der Kinder und ein zufriedenes Lächeln von Prof. Dr. Ulrich Schwanecke.

 

Von Annika Knust

 

 

Workshops

 

Workshop Röntgen

 

In dem Workshop zum Thema Röntgen haben wir gelernt, dass Röntgenstrahlen schädlich sind und dass man nicht aus Spaß geröntgt wird. Deshalb röntgten wir einen Teddy und fanden mit Hilfe eines Röntgengerätes und einer Röntgenplatte heraus, dass er viele Sachen verschluckt hatte. Zum Beispiel eine Schere, eine Münze, einen Spicker, einen Schokoriegel, einen Tintenkiller, einen Bleistift, einen Radiergummi und einen Luftballon. Anschließend zeigten Frau Seufert und Frau Förster vom GPR-Klinikum uns den Computertomographen. Das ist fast das Selbe wie ein Röntgengerät, nur dass sich das Röntgengerät dabei um einen dreht. Sie erklärten uns, dass das Röntgengerät und das CT (Computertomographen) nicht jeder bedienen darf und dass beim Röntgen neben das Objekt das geröntgt werden soll, ein Metallbuchstabe gelegt wird damit man weiß wo rechts und links ist. Zum Schluss sagten sie uns, dass die Geräte viel Strom verbrauchen und gekühlt werden müssen.

 

Von Florian Christ

 

 

Workshop Bronchoskopie

 

Dr. Polz erklärte uns, dass Bronchoskopie da ist um die Lunge zu untersuchen und z.B. um Sachen, die ein Mensch aus Versehen verschluckt hat heraus zu bekommen. Dies könnte eine Erdnuss sein. Das Bronchoskop ist ein langer Schlauch mit einer Kamera und Licht dran, der durch die Nase in die Luftröhre eingeführt werden muss. Man wird für die Bronchoskopie in Narkose gesetzt, da es sehr unangenehm ist. Also wurde an einer Puppe gezeigt, wie es geht. Es wurden auch Filme gezeigt, wo die Bronchoskopie bei einem echten Menschen angewandt wurde. Manche Kinder haben sich auch mit einem Bronchoskopiegerät in ihr Ohr schauen lassen. Dann durften wir raten, wie viel so ein Gerät kosten würde. 20.000 Euro war die richtige Antwort. Mit Monitor würde das sogar ein Betrag von rund 50.000 Euro sein. Der Workshop hat allen Kindern Spaß gemacht.

 

Von Aaron Gütlich

 

 

Workshop Kardiologie und Ultraschall

 

Fr. Dr. Bertz erzählte uns einige Dinge über den Ultraschall beziehungsweise allgemein über die Herzuntersuchung mit Ultraschall. Danach zeigte sie ein kurzes Video, indem erklärt wurde, wie das Herz arbeitet und warum es so wichtig ist. Um es noch mal genau zu zeigen, beschrieb Fr. Dr. Bertz es noch einmal anhand eines Ultraschallbildes eines aktiven Herzens. Sie sagte auch, dass man das Herz nicht nur mit dem normalen Ultraschall sondern auch mit dem Schluckultraschall untersuchen kann, bei dem der Patient in Narkose gelegt wird. Später durften sich auch Freiwillige auf die Liege legen und die Ärztin zeigte das Innere des Halses des Freiwilligen. Fr. Dr. Bertz zeigte auch was wo ist und in welche Richtung das Blut fließt. Nebenbei hat sie gesagt, dass man auch nicht alle Organe gut sehen kann, weil in einigen sehr viel Luft ist.

 

Von Susanne Hristov

 

 

Workshop Gastroskopie

 

Dieser Workshop wurde in zwei Teilen durchgeführt. Im ersten Teil gab es wieder ein Ultraschallgerät. Die Teilnehmer durften sich auf die Liege legen, aber dieses Mal durften die anderen Kinder den Ultraschallkopf (das Gerät was auf den Bauch gehalten wird) in die Hand nehmen und selber mal bei ihren Kameraden gucken, wie es innen aussieht. Im zweiten Teil erklärte uns die Assistentin des Arztes, was wir gleich machen werden. Als wir endlich in den Raum durften, konnten wir beginnen. Wir mussten mit einem Gastroskop aus einem Pappkarton Gummibärchen raus holen. Das Gastroskop ist ein Schlauch mit einer Schlinge, der durch den Mund in den Magen geführt wird. Der Arzt Dr. H.-C. Zschausch half jedem von uns die Gummibärchen aus dem Pappkarton heraus zu holen.

 

Von Susanne Hristov