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Große Ohren, spitze Schnäbel- die Evolution der Tiere

13.12.14

Berichte der Kinderuni- Reporter

Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen!

 

Evolution, was ist das eigentlich? Dies fragten sich rund 150 Kinder im Hörsaal der Hochschule RheinMain. Anthropologin Nadja Saß beantwortete ihnen diese und noch weitere Fragen. Da es um die Evolution der Tiere ging – das heißt Entwicklung oder Veränderung - wurde das an einigen Tieren erläutert. Zum Beispiel wurde gezeigt, wie sich das Urpferd zum heutigen Pferd entwickelte. Dabei wurden vor allem auf die Zehen geachtet. Auch wurde erklärt, warum Rotfüchse kleinere Ohren haben als Wüstenfüchse und die Ohren des Polarfuchses am kleinsten sind. Das liegt daran, dass die Ohren schneller abfrieren. Ebenfalls erzählte Frau Saß, dass das Wiesel seine Fellfarbe je nach Jahreszeit anpasst. Der Riesenhirsch ist eines der Tiere, welches sich nicht an die Natur anpassen konnte und deshalb ausstarb. Eine Veränderung, die wir noch heute beobachten können, ist die bei dem Birkenspanner. Er stammt aus der Familie der Falter und passt sich der Farbe der Birkenrinde an. Der Birkenspanner änderte seine Farbe von schwarz weiß gesprenkelt zu schwarz. So wie die Farbe der Birkenrinde, die sich in Industriegebieten änderte.

Woran gesehen werden kann, dass sich ein Tier veränderte, wollte Nadja Saß von den Kindern wissen. Diese hatten viele verschiedene Ideen: Knochen, Haare, Fußabdrücke, Eierschalen und sogar Kot. Unter anderem ließ Frau Saß auch Mammuthaare, ein ausgestopftes Wiesel und Bärenzähne durch die Reihen gehen. Das wurde als einer der guten Kritikpunkte auf einem Plakat von den Kindern aufgeschrieben.

„Große Ohren, spitze Schnäbel- die Evolution der Tiere“- jetzt wissen die Kinder, warum dieses Thema so hieß und können ihr Wissen hoffentlich auch weiterhin anwenden, wenn man sich mal fragen sollte, warum Elefanten große Ohren haben. Dies war das Thema der Kinderuni vom 13.12.2014, welches viele Kinder interessierte und weshalb der Beifall am Ende groß ausfiel.

 

Alina Gütlich und Annika Knust

 

 

Berichte Workshops

 

Bei der Station „Füchse und Pinguine einsortieren“ haben die Kinder zuerst ein Forscherheft bekommen. Es wurde besprochen, welche Kontinente es gibt, wo diese liegen und wie diese heißen. Die Kinder haben dann die Füchse einsortiert. Der Rotfuchs lebt in Europa, der Polarfuchs am Nordpol und der Wüstenfuchs in der Sahara und überall, wo es Wüsten gibt. Daraufhin mussten die Kinder verschiedene Pinguinarten ausschneiden und in deren Kontinent einsortieren. Die großen Pinguine, wie der Kaiserpinguin, leben dort, wo es kalt ist und die kleineren, wie der Zwergpinguin, leben dort, wo es wärmer ist.

 

Redouan Benali

 

 

Bei der Station „Wissenschaftliches Zeichnen“ wurden Tierpräparate nachgezeichnet. Dabei schaut man sich das Tier, dass man zeichnen möchte an und zeichnet es dann, ohne auf das Blatt zu schauen. Allerdings guckten die meisten Kinder auf das Blatt, denn das Zeichnen, ohne auf das Blatt zu sehen, ist nur was für Experten. Gezeichnet wurden Tiere wie Wildschwein und Wiesel, beide standen ausgestopft auf dem Tisch. Die Kinder durften sich entscheiden, welches der Tiere sie zeichnen. Das Wiesel konnte entweder mit Winterfell oder mit Sommerfell gezeichnet werden. Das Winterfell ist weiß und das Sommerfell ist braun.

 

Florian Christ

 

 

Die Kinder hatten bei der Station ,,Das Gebiss vom Tier" die Möglichkeit, einen sehr großen Backenzahn nachzutöpfern. Sie durften auch ein paar Gebisse von verschiedenen anderen Tieren anfassen. Kinderunireporterin Ella hat  den Kindern Fragen gestellt.

 

Ella: ,,Wie heißt du?"

Kind: ,,Ich heiße Lea Küchler." 

Ella: ,,Wie oft warst du schon mal hier bei der Kinderuni?"

Lea Küchler: ,,Ich war schon 5-mal hier und ich finde, dass es richtig viel Spaß macht."

Ella: ,,Findest du das Thema interessant?" 

Lea Küchler: ,,Ich finde das Thema mit den Tiergebissen interessant."

Ella: ,, Danielle, findest du, dass es dir hier Spaß macht?"

Danielle Engel: Ja, ich finde das es hier sehr, sehr, sehr viel Spaß macht."

Ella: ,, Was glaubst du, was der Mensch für ein Gebiss hat?"

Danielle Engel: ,, Ich glaube, dass der Mensch ein Allesfresser Gebiss hat."

Ella: ,, Danke, dass ich euch ein paar Fragen stellen durfte."

 

Ella Rix

 

Auf dem Tisch gab es sieben ausgestopfte Vögel. Die Vogelarten waren Waldkauz, Spanisches Kampfhuhn, Stockente, Haubentaucher, Amsel, Kohlmeise und ein Specht. Im Forscherheft standen Fragen über die Füße und Schnäbel der Tiere. Die Kinder beantworteten die Fragen und verbanden die Bilder der Tiere mit ihren Lebensräumen. Sie fanden gut, dass sie die Tiere berühren durften.

 

Souleimen Hamili